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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (CG ALNV 08/2017) DES SKIPPER®-VERTRAGS Nr. EVT20171312, VERSICHERUNG FÜR REISEN UND FREIZEIT- SCHIFFFAHRT, GÜLTIGE INFORMATIONSNOTIZ GEMÄSS § L 141-4 DES FRANZÖSISCHEN VERSICHERUNGSGESETZBUCHES.

Skipper: Vertrag unterzeichnet von der GROUPE C.S.A. - Le Petit Pays - Montagnole - BP 515 - 73005 Chambéry Cedex Telefon: (33) (0)4 79 69 33 65 - 06 11 32 89 46 - Fax: (33) (0)4 79 96 97 - Mail: contact@skipper.fr - Website: www.iskipper.fr

Groupe C.S.A. SARL mit dem Firmenkapital von 7622,45 € - Le Petit-Pays Montagnole BP 515 73005 CHAMBERY Cedex
HR Chambéry B390408805 – Finanzielle Sicherheit und Berufshaftpflicht gemäß § L530-1 und L530-2 des französischen Versicherungsgesetzbuches.
Registrierungsnummer im einheitlichen Register der Versicherungsvermittler (ORIAS) : 07 009 182.

Bei: Groupe Special Lines, im Auftrag von: Groupama Rhône-Alpes Auvergne. Caisse régionale d’Assurances Mutuelles Agricoles de Rhônes-Alpes Auvergne - 50 rue de Saint-Cyr - 69251 Lyon cedex 09 - SIRET-Nr. 779 838 366 000 28. Das Unternehmen wird durch das französische Versicherungsgesetzbuch geregelt und untersteht der Kontroll- und Aufsichtsbehörde, 61 rue Taitbout – 75009 Paris

Für das Verständnis und die Anwendung des gesamten Textes der allgemeinen und besonderen Bedingungen dieses Vertrags wird allein die französische Sprache verwendet


DEFINITIONEN

UNFALL

Jegliche körperliche Beeinträchtigung, die unvorsätzlich seitens des Versicherungsnehmers, aus der plötzlichen Einwirkung einer äußeren Ursache resultiert.
Als Unfall betrachtet werden:
- Folgeerscheinungen von Erstickung, Ertrinken oder Unterkühlung;
- Intoxikation, Vergiftung oder Verätzungen, verursacht durch Gase, Dämpfe, giftige oder ätzende Substanzen;
- Schlangenbisse, Fälle von Tollwut oder Milzbrand, die durch Bisse oder Stiche von Tieren her-vorgerufen werden;
- aggressive Übergriffe auf die versicherte Person (Attentat, Raub, Geiselnahme oder Entführung);
- körperliche Verletzungen verursacht durch Verbrennung, Stromschlag, Blitzschlag;
- infektiöse Stiche und deren Folgen;
- Verstauchungen und deren Folgen.

Nicht als Unfall gelten: 
- Ruptur eines Aneurysmas, Myokardinfarkt, Hirnembolie, epileptischer Anfall, meningeale Blutung, vorbehaltlich abweichender Sonderbedingungen. 

DIESE EREIGNISSE MÜSSEN AUF ÄRZTLICHE VERORDNUNG DAS VERLASSEN DES ZIMMERS, DIE TEILNAHME ODER DIE WEITERFÜHRUNG DER REISE, UNTERSAGEN.

AGGRESSION

Mord oder versuchter Mord, ordnungsgemäß bewiesene Gewalttaten oder Androhungen.

VERSICHERUNGSNEHMER – MITGLIED

Jede Person, die namentlich in der Beitrittserklärung oder auf einer Zusatzliste genannt wird und die einen Aufenthalt reserviert hat, welcher die Vermietung eines vorübergehenden Ferienwohnsitzes, eines Bootes über einen Reiseveranstalter, eine Vermietungsagentur oder -Gesellschaft, beinhaltet.

VERSICHERER

Groupama Rhône-Alpes Auvergne. Caisse régionale d’Assurances Mutuelles Agricoles de Rhônes-Alpes Auvergne - 50 rue de Saint-Cyr - 69251 Lyon cedex 09 – SIRET-Nr. 779 838 366 000 28. Das Unternehmen wird durch das französische Versicherungsgesetzbuch geregelt und untersteht der Kontroll- und Aufsichtsbehörde, 61 rue Taitbout – 75009 Paris (einschließlich Versorgungsleistungen).

HAVARIE

Jeder unbeabsichtigte Materialschaden, den das angemietete Boot erleidet, mit Ausnahme des Spinnakers, des Beiboots und dessen Motor. 

VERTRAGSZUSATZ

Das Dokument, das die Änderung der beiderseitigen Verpflichtungen, die aus dem vorliegenden Vertrag hervorgehen, festhält.

BEGÜNSTIGTER

Begünstigter für alle Garantien (außer im Todesfall des Versicherungsnehmers): Der verunfallte Versicherungsnehmer 

Begünstigter im Todesfall des Versicherungsnehmers:  

Sofern nicht eine andere Person mit der Zustimmung des Versicherungsnehmers ernannt wurde:

 - wenn der VERSICHERUNGSNEHMER verheiratet ist: sein nicht getrennt oder geschieden lebender Ehepartner, beziehungsweise seine geborenen oder ungeborenen Kinder, lebendig oder in Vertretung, anderenfalls seine Erben,

- wenn der VERSICHERUNGSNEHMER eine eigetragene Partnerschaft unterzeichnet hat: sein Partner, anderenfalls seine Erben,

- wenn der VERSICHERUNGSNEHMER verwitwet oder geschieden ist: seine Kinder, anderenfalls seine Erben,

- wenn der VERSICHERUNGSNEHMER ledig ist: seine Erben,

VON DER GARANTIELEISTUNG AUSGESCHLOSSEN IST JEDE PERSON, DIE DEN SCHADENSFALL VORSÄTZLICH VERURSACHT ODER HERBEIGEFÜHRT HAT

GESETZBUCH

Der vorliegende Vertrag wird durch das Versicherungsgesetzbuch bestimmt. 

MIETVERTRAG

Jedes Dokument, das als Verpflichtung einer saisonalen Anmietung fungiert und gegebenenfalls eine Anzahlung von 30 % bei Vertragsabschluss sowie die Zahlung des Restbetrages, 4 Wochen vor Aufenthaltsbeginn, vorsieht, die Anmietung eines Schiffs inbegriffen.

BEITRAG (oder Prämie)

Vom Versicherungsnehmer gezahlter Betrag als Gegenleistung der durch den Versicherer bewilligten Garantien.  

VERFALL

Verlust des Schadenersatzanspruchs des Versicherungsnehmers.

SCHÄDEN

Schäden jeglicher Art.

JÄHRLICHE HAUPTFÄLLIGKEIT

Das Datum, an dem die Wirkung des Jahrestags des Vertrags, hinsichtlich seiner Dauer, den Kündigungsfristen und der Zahlung der Prämien, verlängert wird.

EINBRUCH

Jegliche Formen von gewaltsamem Aufbrechen, Riss, Beschädigung, Demolierung, Entfernung von Wänden, Dächern, Fußböden, Türen, Fenster, Schlösser und Vorhängeschlösser.

AUSSCHLUSS

Ereignis, das nicht versichert ist.

SELBSTBETEILIGUNG

Anteil des vom Versicherer geschuldeten Entschädigungsbetrags, der in jedem Fall auf Kosten des Versicherungsnehmers geht.

SCHADENERSATZ

Zahlung, die der Versicher infolge eines Schadenfalls, im Rahmen der Vertragserfüllung, leistet. Die Regeln für die Berechnung des Schadenersatzes werden durch die Sondervereinbarungen, Zusätzen und Sonderbestimmungen festgesetzt. 

ÜBERSCHREITUNGSTAG 

Vom Vermieter geforderter Tagespreis, infolge einer Überschreitung der im Mietvertrag angegebenen Fristen. 

KRANKHEIT

Jede gesundheitliche Verschlechterung, die durch ein ärztliches Organ festgestellt wurde.
Als Krankheit betrachtet werden:
- Nervenerschütterungen, traumatische Schocks, Myokardinfarkte, Angstzustände;
- Hauterkrankungen, auch wenn diese durch äußere Einflüsse erzeugt werden;
- Krampfadern, Ischiasbeschwerden, nicht-traumatische epileptische Anfälle, Anfälle von Polio-myelitis oder Apoplexie, Synkopen und daraus resultierende Verletzungen, Rheumatismus und Aneurysmen;
- Folgen von Stress und Überanstrengung;
- Hexenschuss;
- Hernien aller Art, außer wenn diese traumatischen Ursprungs sind;
- Erfrierungen, Blutstau, Insolationen und ihre Folgen, sowie im Allgemeinen Folgen atmosphäri-scher Einflüsse, sofern diese pathologischen Erscheinungen nicht aus einem Unfall resultieren. 

DIESE EREIGNISSE MÜSSEN, AUF ÄRZTLICHE VERORDNUNG, DAS VERLASSEN DES ZIMMERS, DIE TEILNAHME ODER DIE WEITERFÜHRUNG DER REISE, UNTERSAGEN.

UNGÜLTIGKEIT

Sanktion, die dazu führt, dass der Vertrag ganz oder teilweise für ungültig erklärt wird. Der Vertrag (oder die Klausel) wird gelöscht, als hätte er nie existiert. Wird der Vertrag für ungültig erklärt, erstattet der Versicherer die Beitragszahlungen (außer im Fall von Sanktionen aufgrund der Unehrlichkeit des Versicherungsnehmers) und der Versicherungsnehmer erstattet die bezahlten Schäden.

KÜNDIGUNGSFRIST

Der vorschriftsgemäße Zeitraum, der zwischen dem Datum der Absendung (es gilt das Datum des Poststempels) durch eine der beiden Vertragsparteien, der Kündigungsentscheidung und dem Datum, an dem die Kündigung in Kraft tritt, vergeht.

VERSICHERUNGSNEHMER

Unterzeichner des Vertrages.

VERJÄHRUNG

 

Erlöschung des Anspruchs, sowohl für die Versicherer als auch für den Versicherungsnehmer, gerichtliche Wege gegen sämtliche aus dem Versicherungsvertrag hervorgehenden Handlungen, nach Ablauf einer Frist, einzuleiten. Beginn und Dauer dieser Frist sind durch den Artikel L 114-1 des Versicherungsgesetzbuches festgelegt.

KÜNDIGUNG

Endgültige Einstellung des Vertrags durch den Versicherer oder den Versicherungsnehmer.

RISIKO

Ereignis, das einen Schaden verursachen kann, aber auch der Besitz, der diesem Ereignis ausgesetzt ist.

SCHADENSFALL

Gesamtheit der Schäden, die, im Rahmen der Vertragserfüllung, zum Einsatz der Versicherungsleistung der Versicherer führen können und die aus demselben versicherten Ereignis hervorgehen. 

HERSTELLER- VERTRIEBSPARTNER – INFORMANT

Jede Agentur, jeder Makler, jede Verwaltungsgesellschaft für Freizeitschifffahrt oder Reiseveran-stalter, die die Vermarktung von Wasserfreizeit in ihr Programm aufgenommen haben. 

SKIPPER

Person, die namentlich auf der Beitrittserklärung und auf dem Mietvertrag und/oder im Logbuch, als Verantwortlicher des gemieteten Schiffs und der Besatzungsmitglieder, bezeichnet wird. Ihm obliegt die alleinige Verantwortung. Er hat die Pflicht, das Schiff in der vereinbarten Frist, an den vereinbarten Ort zurückzubringen, unter Einhaltung der Seestraßenordnung (Gesetzbuch der Handelsmarine, Schifffahrtsgesetzbuch, Verordnungen des Präfekten, Empfehlungen der offiziellen Wetterdienste).

SUBSKRIBENT

Der Versicherungsnehmer, physische oder juristische Person, die den Versicherungsvertrag unterzeichnet.

FORDERUNGSÜBERGANG

 

Übertragung der Rechte und Handlungen des Versicherungsnehmers auf den Versicherer, gegenüber denjenigen, die ihm durch ihre Taten, im Rahmen der Vertragserfüllung, einen vergüteten Schaden verursacht haben.

VERSCHLEISS

Allmähliche Verschlechterung eines Bau- oder Maschinenteils sowie irgendeines physikalischen Elements infolge der Nutzung, ungeachtet der Ursache und des Vorgangs dieser Abnutzung (physikalisch oder chemisch).

REISE

Alle kollektiven Leistungen (für alle Versicherungsnehmer), die im Mietvertrag erscheinen, einschließlich:
- die Hin- und Rückreise, vom Wohnsitz der versicherten Person bis zum Verschiffungshafen, die mittels öffentlicher Verkehrsmittel erfolgen;
- der Aufenthalt an Land, der Transit vor oder nach der Kreuzfahrt;
- die Kreuzfahrt, an Bord des Schiffes, vom Verschiffungs- bis zum Ankunftshafen.
Die Kreuzfahrten können organisiert werden durch:
- einen Schiffsbesitzer;
- einen Charterer;
- einen Reiseveranstalter.

 

ARTIKEL 1. DER VERTRAG 

1.1. Vertragsschluss und Wirksamkeit 

Der Versicherungsvertrag kommt zustande, sobald beide Parteien ihre Zustimmung durch Unterzeichnung des Vertrags erteilt haben. Dieser bekundet ihre gegenseitige Verpflichtung. Der Vertrag tritt in Kraft, sobald die GROUPE C.S.A. die unterzeichnete Mitgliedschaftsbescheinigung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages erhalten hat.

1.2. Vertragsdauer 

Die Vertragsdauer ist in den Sonderbedingungen festgelegt.

1.3. Erklärung bei Vertragsschluss und während der Vertragslaufzeit - Sanktionen 

Der Vertrag basiert auf den Erklärungen des Versicherungsnehmers und der dementsprechend festgelegten Beitragszahlung.

1.3.1. Bei Vertragsabschluss muss der Versicherungsnehmer: 

a) die Fragen des Versicherers exakt beantworten, insbesondere im Formular zur Risikoerklärung, in dem er zu den Umständen befragt wird, damit der Versicherer die Risiken, die er übernimmt, angemessen einschätzen kann;

b) Auskunft geben über bestehende Verträge bei anderen Versicherungsunternehmen, die die gleichen Risiken für die gleichen Belange abdecken (kumulative Versicherungen, siehe Artikel L121-4 des Versicherungsgesetzbuches).

1.3.2. Während der Vertragslaufzeit muss der Versicherungsnehmer: 

a) dem Versicherer sämtliche neuen Umstände melden, die entweder die Risiken verschärfen oder aber neue Risiken hervorrufen und dadurch die Antworten zu den weiter oben im Punkt 3.3.1.a) erwähnten Fragen ungenau oder hinfällig machen.

Diese Meldung muss per Einschreiben, in einer Frist von vierzehn Tagen, ab dem Zeitpunkt, an dem der Versicherungsnehmer Kenntnis von dem neuen Umstand hatte, erfolgen.

Wenn diese Änderung eine Verschärfung des Risikos, im Sinne des Artikels L113-4 des Versicherungsgesetzbuches, darstellt, hat der Versicherer das Recht, den Vertrag zu kündigen.

Der Versicherer hat auch das Recht, dem Versicherungsnehmer einen neuen Mitgliedsbeitrag vorzuschlagen. Wenn der Versicherungsnehmer den Vorschlag des Versicherers ausschlägt oder aber der Sache nicht nachkommt, kann Letzterer den Vertrag kündigen.

Der Versicherer macht von seinem Kündigungsrecht Gebrauch, gemäß den im nachfolgenden Artikel 4 erwähnten Fristen und Vorgaben.

b) Auskunft geben über bestehende Verträge bei anderen Versicherungsunternehmen, die die gleichen Risiken für die gleichen Belange abdecken (kumulative Versicherungen, siehe Artikel L121-4 des Versicherungsgesetzbuches).

c) dem Versicherer angeben, falls ein gerichtlicher Zahlungsaufschub oder eine gerichtliche Zwangsliquidation vorliegt, und dies innerhalb von 15 Tagen nach Ausstellungsdatum.

1.3.3. Saktionen 

Selbst wenn sie keinen Einfluss auf den Schadensfall haben:

  1. Jegliche Zurückhaltung oder vorsätzliche falsche Angabe bei Vertragsabschluss oder innerhalb der Vertragslaufzeit, wenn diese den Risikogegenstand ändert oder dessen Bewertung für den Versicherer mindert, wird mit der Ungültigkeit des Vertrags bestraft, gemäß den Bedingungen des Artikels L 113-8 oder L 121.3 des Versicherungsgesetzbuches.
  1. Eine Unterlassung oder Ungenauigkeit in der Erklärung der Umstände oder eine wie in den vorhergehenden Punkten 3.3.1 und 3.3.2 genannte Verschlechterung zieht nicht die Ungültigkeit des Vertrages mit sich, wenn die Böswilligkeit des Versicherungsnehmers nicht nachgewiesen werden kann.  

Wenn diese Unterlassung oder Ungenauigkeit vor einem Schadensfall festgestellt wird, hat der Versicherer die Befugnis, den Vertrag entweder gegen eine durch den Versicherungsnehmer akzeptierte Beitragserhöhung aufrechtzuerhalten, oder den Vertrag gemäß den im nachfolgenden Artikel 4 erwähnten Fristen und Vorgaben zu kündigen.

Im Falle einer Feststellung nach dem Schadensfall wird die Unterlassung oder Ungenauigkeit durch eine Herabsetzung des Schadenersatzes sanktioniert, im Verhältnis zu den gezahlten Beiträgen und den Beiträgen, die hätten gezählt werden müssen, wären die Risiken genau und vollständig angegeben worden (Artikel L113-9 des Versicherungsgesetzbuches). Als Basistarif dieser Kürzung dient der Tarif, der zu dem Zeitpunkt galt, wo die Tatsache dem Versicherer hätte mitgeteilt werden müssen, wenn es sich um eine Unterlassung handelt, bzw. der zu dem Zeitpunkt galt, wo ihm die Tatsache offiziell mitgeteilt wurde, wenn es sich um eine Ungenauigkeit handelt.

1.4. Risikominderung 

Im Falle einer Risikominderung im Laufe der Vertragslaufzeit, hat der Versicherungsnehmer das Recht auf eine Reduzierung seiner Beitragszahlungen. Wenn der Versicherer dem nicht zustimmt, kann der Versicherungsnehmer den Vertrag gemäß den im nachfolgenden Artikel 4 erwähnten Fristen und Vorgaben kündigen.

1.5. Außerordentliche Änderung 

Je nach technischen und ökonomischen Umständen kann sich der Versicherer dazu veranlasst sehen, die geltenden Tarife für die im Vertrag vorgesehenen Risiken, ab dem Hauptverfall und unabhängig der Indizierung, zu ändern.

Der Versicherungsnehmer wird durch eine Zahlungsaufforderung benachrichtigt, in der der Betrag der neuen Prämie genannt wird. Der Versicherungsnehmer muss diese Änderung nicht in Kauf nehmen. Er kann den Vertrag in diesem Falle per Einschreiben an den Versicherer, innerhalb einer Frist von vierzehn Tagen, nachdem er von der Änderung erfahren hat, kündigen.

Die Kündigung tritt einen Monat nach dem Versand dieses Einschreibens in Kraft.

Der Versicherer hat Anspruch auf einen Prämienanteil, welcher auf der Basis des bisherigen Tarifs, im Verhältnis zu der Zeit, die zwischen dem Datum der letzten Rate und dem Datum des Inkrafttretens der Kündigung verstrichen ist, kalkuliert wird.

Sofern keine Kündigung erfolgt ist, tritt die Änderung der Prämie ab dem Fälligkeitsdatum in Kraft.

1.6. Eigentumsübertragung 

Im Falle des Todes des Versicherungsnehmers oder der Abtretung des versicherten Gegenstandes:

besteht die Versicherung weiterhin zugunsten des Erben oder des Käufers, außer im Kündigungsfall. Der Veräußerer bleibt für die Zahlung der fälligen Beiträge haftbar. Er wird aber, auch als Garant, von den zukünftig zu leistenden Beiträgen entbunden, ab dem Zeitpunkt, wo er den Versicherer von der Abtretung per Einschreiben (Artikel L.121-10 des Gesetzbuches) in Kenntnis setzt.

 

ARTIKEL 2. GEGENSTAND DER GARANTIE.

Der vorliegende Vertrag hat das Ziel, dem Versicherungsnehmer, je nach den gewählten und auf der Beitrittserklärung aufgeführten Optionen, folgende Garantien zu gewährleisten: 

2.1. GARANTIE A: EINZEL- UND/ODER GRUPPENSTORNIERUNG UND UNTERBRECHUNG, ERSATZ-SKIPPER, UMBUCHUNG:

Hinweis: MUSS WENIGSTENS 14 TAGE VOR DEM DATUM DES REISE-ODER MIETBE-GINNS ANGESCHLOSSEN WERDEN

1-1. Die Erstattung der Reiserücktritts- Kosten, wie im Mietvertrag vorgesehen, erfolgt:
- im Falle einer Stornierung durch alle für die Kreuzfahrt angemeldeten Teilnehmer, infolge einer Einzelstornierung, die auf der Beitrittserklärung erscheint;
- im Falle einer Einzelstornierung wird die Garantie auf den Anteil des Reisepreises erweitert, der dem Versicherungsnehmer allein zur Last fällt, wenn dieser nicht an der versicherten Kreuzfahrt teilnehmen kann. Sie wird nur dann fällig, wenn der Mieter keinen Ersatz für das fehlende Besat-zungsmitglied finden konnte.

1-2. Eine Rückzahlung der einzelnen und/oder kollektiven Unterbrechungsgebühren der Kreuzfahrt, zeitanteilig, im Verhältnis zu den ungenutzten Dienstleistungen der versicherten Reise, wie sie im Mietvertrag vorgesehen sind, zwischen dem Datum des Reiseantritts und dem Datum des Reiseendes, abzüglich der durch die Unterbrechung eventuell entstandenen Kosten.

1-3. Eine Rückzahlung bis zu einem Betrag von 100 € pro Tag, die Kosten eines professionellen Skippers, sowie dessen Anfahrtskosten (durch das kostengünstigste und schnellste Transportmittel), im Falle einer Einzelstornierung durch den auf der Beitrittserklärung ernannten Skipper, wird die Reise storniert, vorausgesetzt, dass keine andere Person diesen ersetzen kann.

1-4. Die Zahlung einer zusätzlichen Umbuchungsentschädigung in Höhe von 30 % des ausgezahlten Entschädigungsbetrages, wenn infolge einer Stornierung oder Unterbrechung der versicherten Kreuzfahrt, der Versicherungsnehmer die folgenden drei Bedingungen erfüllt:
- erneute Buchung eines Schiffs bei derselben Vermietungsgesellschaft;
- Unterzeichnung eines neuen Mietvertrags in einem Zeitraum von 12 Monaten nach dem Stornierungsdatum des vorhergehenden Vertrags;
- Unterzeichnung eines neuen ”Skipper®”
-Stornierungsvertrags für Wassersport und -freizeit.
Die oben definierte, zusätzliche Umbuchungsentschädigung wird dem Versicherungsnehmer erst bei der Zahlung des Restbetrags der Umbuchung bewilligt.

AUFGRUND EINER DER FOLGENDEN URSACHEN: 

- Tod des Versicherungsnehmers, der nicht durch eine Krankheit verursacht wurde, deren erste Symptome bereits vor der Unterzeichnung des Mietvertrags auftraten;
- der Versicherungsnehmer ist von einer Krankheit betroffen, die bei der Unterzeichnung des Miet-vertrags und der Beitrittserklärung noch unbekannt war oder wenn dem Versicherungsnehmer nach der Unterzeichnung ein Unfall widerfährt;
- Tod, Krankheit oder Unfall (unter den gleichen Bedingungen) des Ehegatten des Versicherungsnehmers, seiner Eltern oder Nachkommen, seiner Brüder und Schwestern, sowie jeder weiteren Person, die mit ihm in einem Haushalt lebt;
- Tod (unter den gleichen Bedingungen) des Schwiegersohns oder der Schwiegertochter des Versicherungsnehmers;
- unbeabsichtigte Materialschäden, die das Eigentum des Versicherungsnehmers betreffen und die, unter allen Umständen, seine Anwesenheit erfordern;
- definitiver nicht- Fahrtantritt eines Charters aufgrund von Fällen höherer Gewalt (Betriebsstö-rung, Streik, Aussperrung,…) mit Ausnahme eines nicht- Fahrtantritts aus Mangel an Passagieren oder aufgrund einer Abfahrtsverzögerung, aus welchen Gründen auch immer, mit einer Dauer von 48h oder weniger. 

• eine Einberufung:

- aus Verwaltungsgründen (vorausgesetzt, dass die Einberufung nicht zum Zeitpunkt der Mietver-trags- Unterzeichnung bekannt war);
- aus gerichtlichen Gründen (sofern ein Antrag auf Terminverschiebung vorgelegt werden kann);
- aus militärischen Gründen (für die Erfüllung einer Reservezeit);
- als Mitglied des Schwurgerichts;
- ein gleichzeitiger Streik des Linienflugverkehrs und/oder der Bahngesellschaft, wenn der Versi-cherungsnehmer über kein anderes Transportmittel verfügt. 

ES STEHT FEST, DASS DIE NICHTVERFÜGBARKEIT DES PERSÖNLICHEN KRAFTFAHRZEUGS DES VERSICHERUNGSNEHMERS KEIN ABREISEHINDERNIS DARSTELLT, WELCHES EINE ENTSCHÄDIGUNG, GEMÄSS DES VORLIEGENDEN VERTRAGS RECHTFERTIGT, AUSSER IM OBEN GENANNTEN STREIKFALL, DER DEN TRANSPORT MIT DEM FAHRZEUG VERHINDERT. 

- ein beruflicher Hinderungsgrund, verursacht durch eine Krankheit, einen Unfall oder den Tod eines direkten Kollegen des Versicherungsnehmers;
- ein beruflicher Hinderungsgrund, verursacht durch eine Änderung oder eine Aufhebung der Ur-laubsdaten des Versicherungsnehmers durch den Beschluss seines Arbeitgebers, sofern der Be-schluss des Arbeitgebers erst nach dem Inkrafttreten der Garantien mitgeteilt wurde; mit Aus-nahme der folgenden Berufsgruppen: Führungskräfte, Freiberufler, Handwerker und Zeitarbeiter im Film- und Theaterbereich;
- ein beruflicher Hinderungsgrund, verursacht durch den Erhalt eines Arbeits- oder bezahlten Praktikumsplatzes, welcher vor oder nach den Mietdaten anläuft, während die versicherte Person als arbeitslos gemeldet war, sofern es sich nicht um eine Vertragsverlängerung oder -erneuerung sowie um den Auftrag einer Zeitarbeitsfirma handelt;
- ein Hinderungsgrund, verursacht durch die Einberufung zu einer Wiederholungsprüfung des Versicherungsnehmers infolge eines Misserfolgs, der zum Zeitpunkt der Reisebuchung noch nicht bekannt war (nur Hochschulstudium); die besagte Prüfung muss zum Zeitpunkt Ihrer Reise erfol-gen;
- ein gerechtfertigter Hinderungsgrund besteht bei einer Entlassung oder Versetzung des Versiche-rungsnehmers oder seines Ehegatten sowie beim Konkurs des Unternehmens, das der Leitung des Versicherungsnehmers untersteht.

DIE GARANTIE TRITT ERST DANN IN KRAFT, WENN IM UNFALL- ODER KRANKHEITSFALL EINE ÄRZTLICHE VERORDNUNG VORLIEGT, DIE EINEN KRANKENHAUSAUFENTHALT VERANLASST ODER DAS VERLASSEN DES ZIMMERS DES GEWOHNTEN WOHNSITZES, SOWIE JEGLICHE BERUFLICHE TÄTIGKEIT, UNTERSAGT. 

Der Versicherungsnehmer verpflichtet sich dazu, im Unfall- oder Krankheitsfall, seinen Arzt von der medizinischen Schweigepflicht zu entbinden und/oder die Verpflichtung des Schadenverursa-chers über die Entbindung der Schweigepflicht dessen behandelnden Arztes, einzuholen. Der Versicherungsnehmer erhält keinerlei Entschädigung, wenn unser Amtsarzt keinen Zugriff auf medizinische Informationen erhält. 

2.2. GARANTIE A BIS: WETTER-RISIKEN, ERSATZ-SKIPPER, ERSTATTUNG DER RETTUNGSKOSTEN, GEBÜHREN BEI MIETZEIT-ÜBERSCHREITUNG, UMBUCHUNG:

2.2.1. Der Mieter erhält eine Entschädigung, wenn das Schiff, vom Ausgangshafen aus und ab dem ersten Miettag, aufgrund von stürmischem Wetter der Windstärke 8, nicht navigieren kann. Diese Entschädigung wird auf der Grundlage der Hälfte des täglichen Mietwerts, für bis zu drei Tagen und einem Maximalbetrag von 900€, berechnet. 

2.2.2. Die Erstattung der Kosten für einen Ersatz- Skipper beinhaltet die Transportkosten des Ersatz- Skippers, sowie die Kosten für die Überführung des Schiffs, das heißt die Anfahrtskosten mit dem zeitlich und preislich günstigsten Transportmittel, sowie die Entlohnung des Ersatz-Skippers während der Reise, für die Übernahme des Schiffs und die eventuelle Fortsetzung der Kreuzfahrt. Die Verpflichtung des Versicherers kann sich auf maximal 100€ pro Miettag, ab dem Zeitpunkt der Bootsübernahme durch den neuen Skipper, bis hin zum letzten Tag der Kreuzfahrt, belaufen.

2.2.3. Die Erstattung der Tage, an denen die Mietzeit überschritten wurde, erfolgt auf der Grundlage einer Entschädigung, die dem im Mietvertrag vorgesehenen Tageswert gleicht, bis zu maximal 4 Tagen und 800€.


AUFGRUND EINER DER FOLGENDEN URSACHEN, DIE AUSSCHLIESSLICH WÄHREND DER KREUZFAHRT EINTRETEN:

- der Tod des Skippers;
- der Skipper erleidet eine bei der Schiffsübergabe noch unbekannte Krankheit oder einen Unfall während der Kreuzfahrt;
- Tod, Krankheit oder Unfall (unter den gleichen Bedingungen) des Ehegatten des Skippers, seiner Eltern oder Nachkommen, seiner Brüder oder Schwestern, sowie jeder weiteren Person, die mit ihm in einem Haushalt lebt und nicht an der Kreuzfahrt teilnimmt;
- Tod des Schwiegersohns oder der Schwiegertochter des Skippers;
- unbeabsichtigte Materialschäden, die das Eigentum des Versicherungsnehmers betreffen und die, unter allen Umständen, seine Anwesenheit erfordern;
- Materialschäden am Boot, aufgrund eines unbeabsichtigten Fehlers des Skippers, die das Schiff seeuntauglich machen (wie in Artikel 1 unter Havarie definiert).

DIE GARANTIE TRITT ERST DANN IN KRAFT, WENN IM UNFALL- ODER KRANKHEITSFALL EINE ÄRZTLICHE VERORDNUNG VORLIEGT, DIE EINEN KRANKENHAUSAUFENTHALT VERANLASST ODER DEM SKIPPER DIE WEITERFÜHRUNG DER REISE, UNTERSAGT. 

2.2.4. Such, Rettungs und Transportkosten des Versicherungsnehmers.
Die Erstattung bis zu 3.800 € pro Reise:
- der Such, Erste Hilfe und Rettungskosten, die allerorts, bei jedem versicherten, zufälligen Ereignis, das ihr Leben in Gefahr bringt oder bringen könnte, eingesetzt werden;
- der Transport und Rückführungskosten, von der Unfallstelle, zum nächsten oder für die Behandlung geeigneten Krankenhaus.
Die aufgrund der vorliegenden Garantie entrichteten Beträge können keinesfalls die tatsächlichen Auslagen übersteigen und ergänzen, gegebenenfalls, eventuelle Rückerstattungen durch einen bereits vorhandenen, ähnlichen Versicherungsschutz. Die Garantie tritt mit dem Abreisedatum in Kraft und bleibt während der gesamten Reise wirksam. 

2.3. GARANTIE B oder C: KAUTIONSABLÖSUNG KREUZFAHRT, REGATTA UND MOTORBOOT:

Wenn die Vermietungsgesellschaft einen oder mehrere Schäden bei der Rückgabe des gemieteten Bootes feststellt und dem Versicherungsnehmer die Rückgabe der Kaution verweigert, beteiligen wir uns an der Rückerstattung der durch die Vermietungsgesellschaft einbehaltenen Beträge, bis zu einer Höhe von 80% des quittierten Rechnungsbetrages und bis zu 80% des Kautionsbetrages des Mietbootes, in einer Höhe von maximal 5.000 €.
Stöße und Kollisionen, die sich am Start einer Regatta ereignen, werden mit 50% ihres Wertes erstattet.
Diese Garantie gilt infolge einer Havarie des angemieteten Schiffs, wie in Definitionen definiert und gemäß den Bestimmungen des Artikels 3.5. 

2.4. BIS - GARANTIE B+: KAUTIONSABLÖSUNG KREUZFAHRT, NUR SEGELBOOTE:

Wenn die Vermietungsgesellschaft einen oder mehrere Schäden bei der Rückgabe des gemieteten Bootes feststellt und dem Versicherungsnehmer die Rückgabe der Kaution verweigert, beteiligen wir uns an der Rückerstattung der durch die Vermietungsgesellschaft einbehaltenen Beträge, bis zu einer Höhe von 100% des quittierten Rechnungsbetrages und bis zu 100% des Kautionsbetrages des Mietbootes, in einer Höhe von maximal 5.000 €.


Diese Garantie gilt infolge einer Havarie des angemieteten Schiffs wie in Definitionen definiert und gemäß den Bestimmungen des Artikels 3.5. Motorboote sowie an Regatten oder Wettkämpfen teilnehmende Boote sind ausgeschlossen.

2.5. GARANTIE D: SCHIFFSVERSORGUNG: 

Infolge einer Havarie, die das gemietete Schiff seeuntauglich macht, übernehmen wir:
- die Abschleppkosten des gemieteten Schiffs, von bis zu 500€ pro Ereignis;
- die Kosten für die Unterbringung, von bis zu 50€ pro Person und Übernachtung.

Die Entschädigung sieht einen Maximalbetrag von 100€ pro Person vor. Unsere gesamte Verpflichtung beläuft sich, im Rahmen der vorliegenden Garantie, auf ein Maximum von 40% des Kautionsbetrags.

2.6. GARANTIE E: WELTWEITE PERSONENVERSORGUNG und GEPÄCK UND PER-SÖNLICHE GEBRAUCHSGEGENSTÄNDE:



2.6.1. GARANTIE GEPÄCK UND PERSÖNLICHE GEBRAUCHSGEGENSTÄNDE:

Wir garantieren dem Versicherungsnehmer die Erstattung mitgeführter Gegenstände, bei jeder Art von Beschädigung und/oder Diebstahl, bis zu einer Obergrenze von 1.000 € pro Reise. Diese Garantie gilt für: - mitgeführte oder aufgegebene Gepäckstücke (d.h. gegen eine Quittung an ein Transportunternehmen übergeben) und deren Inhalt; - einzeln mitgeführte oder am Körper getragene Gegenstände und Kleidungsstücke. Die Garantie gilt ab dem Zeitpunkt der Abreise und bleibt die gesamte Reisedauer über wirksam.

GARANTIEGRENZE

Der Schadensersatz bei versichertem Verlust wird auf der Grundlage des Wiederbeschaffungswertes gleichartiger Gegenstände errechnet, unter Berücksichtigung einer Wertminderung aufgrund ihrer Verwendung. Fotoapparate, Videokameras, Radio- oder Fernsehgeräte und andere Wertgegenstände werden nur bis zu 30 % des ”Gepäck- Kapitals” versichert.

2.6.2. GARANTIE WELTWEITE PERSONENVERSORGUNG:

Diese Garantie ist auf die GROUPAMA ASSISTANCE übertragen.

WICHTIG:

UM BEI EINEM ZWISCHENFALL DIE GESAMTEN NACHSTEHENDEN VERSORGUNGS-GARANTIEN NUTZEN ZU KÖNNEN, IST ES UNERLÄSSLICH, VOR JEDEM EINGRIFF, MIT DER VERSORGUNGSZENTRALE VON TOKIO MARINE ASSISTANCE KONTAKT AUFZUNEHMEN: Telefon: +33(0)1.45.16.64.85

SIE ERHALTEN DANN EIN AKTENZEICHEN, WELCHES ALLEIN EINE KOSTENÜBERNAHME DER EINGRIFFE RECHTFERTIGT. JEDE FORM VON BETRUG, FÄLSCHUNG ODER FALSCHAUSSAGE FÜHRT ZUR AUTOMATISCHEN UNWIRKSAMKEIT DER GARANTIE.

 Im Fall einer Krankheit oder eines körperlichen Unfalls des Versicherungsnehmers, wird sich das Ärzte- Team von GROUPAMA ASSISTANCE, unmittelbar nach dem ersten Anruf, mit dem behandelnden Arzt vor Ort in Verbindung setzen, um unter den geeigneten Umständen einzugreifen. In jedem Fall liegt die Organisation der Ersten Hilfe in der Verantwortung der lokalen Behörden. Die entsprechenden Kosten werden nicht durch GROUPAMA ASSISTANCE erstattet.

Medizinischer Transport/Rücktransport des Versicherungsnehmers:

Wenn das Team von GROUPAMA ASSISTANCE den Transport in ein anderes, besser ausgestattetes oder spezialisiertes Krankenhaus beschließt, oder wenn sich der Versicherungsnehmer im Ausland befindet und GROUPAMA ASSISTANCE ihn in das nächstgelegene Krankenhaus seines Wohnorts in der Europäischen Union transportiert, organisiert und übernimmt GROUPAMA ASSISTANCE seinen Abtransport, je nach Schwere des Falls, mittels:
- Zug 1. Klasse, Liege oder Schlafwagen;
- kleiner Krankentransporter;
- Krankenwagen;
- Linienflug, Economy Class;
- Krankenflugzeug.

In fernen Ländern kann der Rücktransport nur per Linienflug, mit den nötigen Spezialgeräten, durchgeführt werden.

Bei Bedarf organisiert und übernimmt GROUPAMA ASSISTANCE den medizinischen Transport bis zum Wohnsitz des Versicherungsnehmers in der Europäischen Union, wenn dieser in der Lage ist, das Krankenhaus zu verlassen.
Dies geschieht mit den Beförderungsmitteln, die die Mediziner von GROUPAMA ASSISTANCE als am besten geeignet erachten. Die Entscheidung der Ärzte von GROUPAMA ASSISTANCE, über die Umsetzung des Transports und die Beförderungsmittel, richtet sich allein nach den technischen und medizinischen Anforderungen.

Transport- oder Rückführungsbegleitung des Versicherungsnehmers:
Wenn er von GROUPAMA ASSISTANCE, unter dem oben aufgeführten Paragraphen, übernommen wird, gewährt GROUPAMA ASSISTANCE einer anderen versicherten Person, diesen zu begleiten, wenn diese Person mit ihm reist und auf demselben Reiseticket registriert ist.

Rückführung des Körpers im Todesfalls des Versicherungsnehmers:

Tritt der Tod im Laufe der Reise ein, organisiert und übernimmt GROUPAMA ASSISTANCE den Transport der sterblichen Überreste bis zum Bestattungsort in der Europäischen Union. GROUPAMA ASSISTANCE übernimmt außerdem die Kosten des Sarges, in einer Höhe von maximal 500 €. Die Auswahl der Unternehmen, die bei der Rückführung zum Einsatz kommen (Bestatter, Transportunternehmen etc.) unterliegt allein der Verantwortung von GROUPAMA ASSISTANCE. Alle weiteren Kosten (Beerdigung, Einäscherung) werden nicht übernommen.

Erstattung der medizinischen Versorgungsgebühren im Ausland:

Nach geltendem Recht erfolgen diese Erstattungen zusätzlich zu den Rückzahlungen, die der Versicherungsnehmer (oder dessen Anspruchsberechtigte) von Sozialeinrichtungen, oder jeder anderen Vorsorgestelle, bei der er versichert ist, erhalten hat. Die Zusatzzahlung dieser Kosten erfolgt bei seiner Rückkehr an seinen Wohnort durch GROUPAMA ASSISTANCE, bei Vorlage aller Originalbelege. Der Versicherungsnehmer verpflichtet sich dazu, alle notwendigen Schritte zur Kostenabdeckung, bei den oben erwähnten Behörden, einzuleiten.

GROUPAMA ASSISTANCE erstattet ihm die folgenden Kosten in Höhe von maximal 3.800 €, abzüglich eines Freibetrags von 23 € (diese Regelungen betreffen die Kosten, welche infolge eines Unfalls oder einer unvorhersehbaren Erkrankung, aufgebracht wurden und die während der Reise auftraten):
- Arzt- und Krankenhauskosten;
- durch einen Arzt oder Chirurgen verschriebene Arzneimittel;
- Zahnbehandlungen in Höhe von maximal 50 €;
- Kosten für den lokalen durch einen Arzt verordneten Krankentransport, örtliche Strecke.

Bereitstellung eines Hin- und Rückflugtickets für einen Verwandten des Versicherungsnehmers: Wenn sein Zustand es nicht erlaubt oder nicht erfordert, und seine Krankenhausbehandlung vor Ort mehr als 10 Tage beträgt, stellt GROUPAMA ASSISTANCE kostenlos ein Hin- und Rückflugticket (Economy Class), für einen seiner Verwandten mit Wohnsitz in der Europäischen Union, oder ein Zugticket erster Klasse, bereit. GROUPAMA ASSISTANCE übernimmt nur die Transportkosten, jedoch nicht die anderen anfallenden Kosten (wie Hotel- oder Aufenthaltskosten). Vorzeitige Rückreise aufgrund des Todesfalls eines Verwandten des Versicherungsnehmers: im Todesfalle einer der folgenden Personen (Vater, Mutter, Schwiegereltern, Ehegatte oder Kinder, Bruder oder Schwester), die in der Europäischen Union wohnhaft sind, stellt GROUPAMA ASSISTANCE ein einfaches Flugticket (Economy Class) oder ein Zugticket erster Klasse, zur Verfügung, um der Beisetzung innerhalb der Europäischen Union, beiwohnen zu können.

DIVERSE VERSORGUNGSLEISTUNGEN

Rechtshilfe im Ausland: Wenn der Versicherungsnehmer verhaftet wird oder infolge eines Verkehrsunfalls die Verhaftung droht, ernennt GROUPAMA ASSISTANCE einen Rechtsanwalt und übernimmt die Anwaltskosten in Höhe von maximal 800 €.

Strafkaution im Ausland in Höhe von maximal 7.600 €:
Wenn der Versicherungsnehmer infolge eines Verkehrsunfalls verhaftet wird oder ihm die Verhaftung droht, zahlt GROUPAMA ASSISTANCE die Strafkaution voraus. GROUPAMA ASSISTANCE gewährt ihm für die Rückzahlung dieser Summe eine dreimonatige Frist, ab dem Zeitpunkt der Vorauszahlung. Wenn die Kaution vor Fristablauf von den Behörden des Landes zurückgezahlt wird, ist diese unverzüglich an GROUPAMA ASSISTANCE abzugeben.

Wenn der Versicherungsnehmer vor Gericht berufen wird, dort aber nicht erscheint, verlangt GROUPAMA ASSISTANCE die sofortige Rückzahlung der Kaution. Sollte die Rückzahlung der Kaution nicht vor Ablauf der geforderten Frist erfolgen, kann ein Gerichtsverfahren eingeleitet werden.

Übermittlung dringender Nachrichten:

Wenn der Versicherungsnehmer es wünscht, übernimmt GROUPAMA ASSISTANCE die kostenlose und schnelle Weiterleitung seiner Nachrichten oder Mitteilungen, an daheimgebliebene Personen (innerhalb der Europäischen Union).
Im Allgemeinen ist die Nachrichtenübermittlung abhängig von:
- der Begründung der Anfrage;
- der klaren und deutlichen Formulierung der zu übermittelnden Nachricht;
- der genauen Angabe der Nach und Vornamen, sowie der vollständigen Adresse und eventuell einer Telefonnummer der zu benachrichtigenden Person.
Jeglicher Text, der zivil-, werbe- oder finanzrechtliche Haftungen enthält, wird unter der alleinigen Verantwortung des Versicherungsnehmers übermittelt.

2.6.3. HAFTUNGSGRENZE:

Wenn GROUPAMA ASSISTANCE eingreift, um eine Rückführung oder einen Transport zu organisieren und wenn das versicherte Ereignis nicht die Datumsänderung/Umbuchung der durch den Versicherungsnehmer vorgesehene Rückreise erfordert oder wenn das Datum des Fahr-/Flugticket umgebucht werden kann, kann GROUPAMA ASSISTANCE die Nutzung seines Fahrtickets/Flugtickets verlangen. Andernfalls, und wenn GROUPAMA ASSISTANCE für die Kosten der Rückreise aufkommt, muss der Versicherungsnehmer unter allen Umständen GROUPAMA ASSISTANCE das ungenutzte Fahr-/Flugticket aushändigen.

2.7. GARANTIE F: INDIVIDUALSCHUTZ AUF HOHER SEE:

Im Falle eines versicherten Unfalls, entschädigen wir den Versicherungsnehmer oder seine Begünstigten, gemäß dem vorliegenden Vertrag, im Rahmen der nachstehenden Betragsgrenzen:

- Todesfall: 50.000 €.
- Invalidität: 150.000 €.
- Medizinische Kosten: 1.000 €.
- Taggeld: 120 €.

Das Taggeld kann dem Versicherungsnehmer nur ausgezahlt werden, wenn dieser einer lohnabhängigen, beruflichen Tätigkeit nachgeht und er, auf ärztlichen Beschluss, als arbeitsunfähig eingestuft wird oder wenn der Versicherte einer selbstständigen, beruflichen Tätigkeit nachgeht und er, durch ärztliche Anordnung, in ein Krankenhaus eingewiesen oder ihm Bettruhe verordnet wird.

In jedem Fall wird die geleistete Entschädigung, addiert mit dem Schadensersatz, den der Versicherungsnehmer von der Krankenkasse, oder einer anderen Versicherungsstelle, erhalten könnte, auf dessen reales Einkommen begrenzt. Dieses Taggeld wird bei einer Arbeitsunfähigkeit über 30 Tagen, und einer maximalen Dauer von 365 Tagen, ausgezahlt.

Im Todesfall sichern wir das oben genannte Kapital, in einer Zeitspanne von 24 Monaten, ab dem Zeitpunkt des Unfalls, zu. Der Schadensersatz bei Voll- oder Teilinvalidität wird dem Versicherungsnehmer durch den Versicherer, je nach dem Grad der Behinderung, gezahlt. Diese Garantie gilt bis zum Ablauf des Versicherungsjahres, in dem der Versicherungsnehmer das 70. Lebensjahr erreicht, sowie für Unfälle auf der ganzen Welt.

Die Tabelle, die als Grundlage zur Ermittlung des Behinderungsgrades dient, steht Ihnen unter der Adresse der Groupe C.S.A. zur Verfügung.



ARTIKEL 3. AUSSCHLÜSSE 


3.1. AUSSCHLÜSSE ALLER GARANTIEN (mit Ausnahme der Garantie zur PERSONEN-VERSORGUNG)

Die Garantie ist in keinem Fall gültig bei:
- dem Tod des Versicherungsnehmers infolge einer Krankheit, deren erste Symptome bereits vor dem Zeitpunkt der Mietvertragsunterzeichnung aufgetreten sind;
- Unfällen, Kündigungen, Versetzungen, Konkursen eines Unternehmens, über die der Versicherungsnehmer, vor dem Inkrafttreten des Mietvertrags, in Kenntnis gesetzt wurde;
- Krankheiten, die vor dem Inkrafttreten des Mietvertrages diagnostiziert wurden;
- Schwächen, von denen der Versicherungsnehmer vor dem Inkrafttreten des Mietvertrags wusste, sowie deren Folgen und Verschlechterungen.

Ebenso erhält der Versicherungsnehmer keine Entschädigung für Folgeerscheinungen von Unfällen und Krankheiten, die hervorgehen aus:
- Kriegen gegen eine ausländische Macht oder Bürgerkriegen, Naturkatastrophen, seiner Teilnahme an Bürgerbewegungen, Unruhen, Attentaten, Überfällen, Geiselnahmen, Racheakte, Schlägereien (außer aus Notwehr);
- Vorsatz;
- Drogensucht oder Alkoholismus seinerseits;
- psychischer Krankheit oder medizinisch diagnostizierter Geisteskrankheit;
- Selbstmordversuch;
- Trunkenheit seinerseits;
- Zerfall des Atomkerns oder radioaktiver Strahlungen.
Die Garantie verliert ihre Gültigkeit, wenn der Versicherungsnehmer nicht das während der Kreuzfahrt täglich geführte Logbuch, vorweisen kann.

3.2. AUSSCHLÜSSE BEZÜGLICH DER GARANTIE A:

Die Garantie wird nicht gewährleistet, wenn der Vertragsabschluss nicht mindestens 14 Tage vor dem Reise- und Mietdatum erfolgt ist.
Neben den im Paragraph 3.1 oben genannten Ausschlüssen gilt die Garantie nicht bei Stornierungen aus den folgenden Gründen:
- jede Schadensursache, die nicht den im Artikel 2.1 der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen aufgezählten Ursachen entspricht:
- jede Nachlässigkeit oder jedes Versäumnis seitens des Versicherungsnehmers, das ihm die Teilnahme an der durch den Mietvertrag vorgesehenen Reise verbietet;
- die Unmöglichkeit seitens des Versicherungsnehmers seine Papiere vor dem Reiseantritt, auf-grund einer Änderung der geltenden Vorschriften am Ort seines Wohnsitzes, zu regeln, außer wenn diese Änderung in den 2 Wochen vor Reiseantritt erfolgt;
- bedingt durch den Vermieter oder infolge einer Änderung seiner Dienstleistungen und/oder Prei-se.

3.3. AUSSCHLÜSSE BEZÜGLICH DER GARANTIEN A UND A BIS:

Neben den im Paragraph 3.1 oben genannten Ausschlüssen gilt die Garantie des in der Beitrittserklärung genannten Skippers nicht:
- für jede Schadensursache, die nicht den im Artikel 2.2 der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen aufgezählten Ursachen entspricht;
- wenn der Skipper ein Passagier-Frachtschiff, ohne gültigen Führerschein oder Lizenz, steuert;
- bei einer Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen oder Rekordversuchen, während der Kreuzfahrt;
- wenn der Skipper die Navigationszone, wie auf der Schifffahrts- Lizenz beschrieben, missachtet oder die Zone der realen Ausrüstung des Schiffs missachtet, außer im Versorgungsfall (Gesetz des 7. Juli 1967);
- bei Missachtung des Schifffahrts- Gesetzbuches in Bezug auf Schifffahrt und Segelsport;
- bei Missachtung der angefügten Segel-Richtlinien oder von Beschlüssen, die Navigationspraxis bestimmen;
- bei Missachtung von Hinweisen oder Empfehlungen seitens der See- und Wetterbehörden.

3.4. AUSSCHLÜSSE BEZÜGLICH DER GARANTIE A BIS:

Neben den im § 3.1 oben genannten Ausschlüssen gilt die Garantie “Suchkosten” nicht:
- wenn der Skipper ein Passagier- Frachtschiff, ohne gültigen Führerschein oder Lizenz, steuert;
- bei einer Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen oder Rekordversuchen, während der Kreuzfahrt;
- bei Nachlässigkeit oder Fahrlässigkeit seitens des Versicherungsnehmers oder wenn dieser während der Reise die Empfehlungen, die geltenden Vorschriften oder Verbote, missachtet;
- wenn der Skipper die Navigationszone, wie auf der Schifffahrts Lizenz beschrieben, missachtet oder die Zone der realen Ausrüstung des Schiffs missachtet, außer im Versorgungsfall (Gesetz des 7. Juli 1967);
- bei Missachtung des Schifffahrts Gesetzbuches in Bezug auf Schifffahrt und Segelsport;
- bei Missachtung der angefügten Segel- Richtlinien oder von Beschlüssen, die die Navigations-praxis bestimmen;
- bei Missachtung von Hinweisen oder Empfehlungen seitens der See- und Wetterbehörden.

3.5. AUSSCHLÜSSE BEZÜGLICH DER KAUTIONSABLÖSUNG KREUZFAHRT UND REGATTA GARANTIEN B, B+ UND C:

Neben den im § 3.1 oben genannten Ausschlüssen, gilt die Garantie nicht:

- wenn keine Bestandsaufnahme vor der Abreise und nach der Ankunft getätigt wurde;
- wenn eine Havarie durch einen Ausfall oder durch Materialverschleiß, nicht aber durch den Mieter, verursacht wurde;
- im Fall von Diebstahl und Veruntreuung;
- bei Schäden an den Segeln, die älter als 36 Monate sind;
- für die Spinnaker;
- das Beiboot und dessen Motor;
- für Materialverlust auf hoher See;

Darüber hinaus sind zufällige Schäden ausgeschlossen, die hervorgehen aus:

- wenn der Skipper ein Passagier- Frachtschiff, ohne gültigen Führerschein oder Lizenz, steuert;
- bei einer Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen oder Rekordversuchen, während der Kreuzfahrt;
- wenn der Skipper die Navigationszone, wie auf der Schifffahrts- Lizenz beschrieben, missachtet oder die Zone der realen Ausrüstung des Schiffs missachtet, außer im Versorgungsfall (Gesetz des 7. Juli 1967);
- bei Missachtung des Schifffahrts- Gesetzbuches in Bezug auf Schifffahrt und Segelsport;
- bei Missachtung der angefügten Segel- Richtlinien oder von Beschlüssen, die Navigationspraxis bestimmen;
- bei Missachtung von Hinweisen oder Empfehlungen seitens der See- und Wetterbehörden.

3.6. AUSSCHLÜSSE BEZÜGLICH DER GARANTIE D (SCHIFFSVERSORGUNG):

Neben den im § 3.1 oben genannten Ausschlüssen, gilt die Garantie nicht:
- für ohne Zustimmung der Groupe C.S.A. oder von GROUPAMA ASSISTANCE aufgewen-dete Kosten;
- für Such- und Rettungskosten auf hoher See;
- für Treibstoffkosten;
- für Reparaturkosten;
- für Zollgebühren;
- für Kosten infolge von Diebstahl von Gepäck und persönlichen Gegenständen auf dem Schiff.

3.7. AUSSCHLÜSSE BEZÜGLICH DER GARANTIE E (GEPÄCK UND PERSÖNLICHE GEBRAUCHSGEGENSTÄNDE):

Neben den im § 3.1 oben genannten Ausschlüssen gilt die Garantie ”Gepäck und persönliche Gebrauchsgegenstände" nicht, wenn die Schäden hervorgehen aus:
- Defekt oder normaler Abnutzung des versicherten Gegenstandes;
- atmosphärischen Einflüssen, wenn sich das Gepäck in Obhut des Versicherungsnehmers befindet;
- Störungen von Mechanismen, veralteten, mangelhaften Verpackungen, Beschädigungen durch Insekten, Schadensersatz, Verletzungen von Gesetzen und Transportvorschriften, Zollvorschriften und andere.

Darüber hinaus sind von der Garantie ausgeschlossen:

- Gepäckdiebstahl auf einem Gang, aus einem unverschlossenen Koffer, aus einem Fahrzeug mit aufklappbarem Verdeck, aus einem Fahrzeug mit offenen Fenstern und/oder unverschlossenen Türen oder auch wenn das Fahrzeug nicht zwischen 22 und 7 Uhr in einer verschlossenen oder überwachten Garage geparkt wurde;
- Gepäckdiebstahl auf Deck, aus einer unverschlossenen Räumlichkeit (Zimmer oder Safe), im Inneren eines Schiffs, dessen Zugänge nicht verriegelt sind oder auch der Diebstahl von Gepäck, das sich im Inneren eines Schiffs befand, welches zwischen 22 und 7 Uhr, außerhalb eines Hafens oder eines überwachten Anlegeplatzes, angelegt war;
- echte Perlen, ungefasste Edelsteine, Schmuck und Pelze;
- Bargeld, Wertpapiere, Wertgegenstände, Dokumente, Reisetickets;
- Diebstähle durch Mitarbeiter im Dienst.


3.8. AUSSCHLÜSSE BEZÜGLICH DER GARANTIE E (PERSONENVERSORGUNG):

Die Durchführung einer im Artikel 2 Paragraph 2.6.2 der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen aufgezählten Versorgungsleistung, durch den Versicherungsnehmer oder sein Umfeld, kann nur dann zu einer Rückerstattung führen, wenn GROUPAMA ASSISTANCE im Vorfeld von dieser Vorgehensweise in Kenntnis gesetzt wurde und eine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat. Anschließend wird der Person ein Aktenzeichen mitgeteilt. In diesem Fall werden die Kosten, unter Vorlage schriftlicher Beweismittel, erstattet, in dem Rahmen, den GROUPAMA ASSISTANCE für die eigene Organisation dieser Leistung gezahlt hätte.

Ausgeschlossen sind:
- alle Interventionen und/oder Rückerstattungen bezüglich Gesundheits Checks, ärztlichen Untersuchungen im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung;
- alle Schäden und/oder Interventionen, die aus der Teilnahme an jeder Form von motorisierten Wettkämpfen und Tests (Auto, Motorrad, Motorboot, Flugzeug, etc…) hervorgehen.

GROUPAMA ASSISTANCE interveniert nicht: bei geringfügigen Leiden oder Schädigungen, die vor Ort behandelt werden können und die den Versicherungsnehmer nicht an der Weiterführung seiner Reise hindern; bei psychischen Erkrankungen, bei Schwangerschaft (sofern keine unvorhergesehenen Komplikationen auftreten), in jedem Fall bei Schwangerschaften nach dem 6. Monat, bei Rekonvaleszenzen, bei Erkrankungen, die bereits behandelt werden aber noch nicht stabil sind, bei Rückfällen von Krankheiten, die bereits im Vorfeld diagnostiziert wurden und ein hohes und nahe bevorstehendes Verschlechterungsrisiko aufweisen. Der Versicherungsnehmer kann dennoch GROUPAMA ASSISTANCE mit der Organisation der Rückführung beauftragen, die entstandenen Kosten werden in diesem Fall von ihm getragen; nur die ärztliche Leitung von GROUPAMA ASSISTANCE kann der Rückführung zustimmen oder nicht.

Es werden nicht übernommen:
- Arztkosten für eine, vor der Abreise, im Heimatland (innerhalb der Europäischen Union) verschriebene Behandlung, die eine regelmäßige ärztliche Kontrolle erfordert;
- Arztkosten im Heimatland (innerhalb der Europäischen Union); Arztkosten im Ausland bei Aufenthalten über 90 Tage; Kosten infolge eines Rückfalls einer Krankheit, die bereits vorher diagnostiziert wurde oder eine psychische Erkrankung; Thermalkuren; Kosten für die Diagnose oder die Behandlung eines körperlichen (Schwangerschaft) oder pathologischen Zustandes, der bereits vor dem Inkrafttreten der Garantien bekannt war, sofern keine deutliche und unvorhersehbare Komplikation eintritt; medizinische Behandlungen, die in Frankreich verschrieben wurden; Kosten für Brillen, Prothesen, Kontaktlinsen; Kosten infolge eines Suizidversuchs; Kosten durch die Auswirkungen von Rauschmittel und Alkoholkonsum. In keinem Fall kann GROUPAMA ASSISTANCE die Auflagen der Schifffahrtsvorschriften und/oder der lokalen Soforthilfe ersetzen, noch für die Kosten der ersten Hilfe aufkommen.

GROUPAMA ASSISTANCE ist nicht verantwortlich für Verzögerungen oder Hinderungen bei der Durchführung von Dienstleistungen, im Fall von:
- Streiks, Unruhen, Bürgerbewegungen, Vergeltungsmaßnahmen, Einschränkungen des freien Waren und Personenverkehrs, Terror oder Sabotageakten, Krieg, erklärter oder nicht erklärter Bürger oder Auslandskriege, nuklearer Risiken, Ausstoß ionisierender Strahlungen, sowie anderen willkürlichen Fällen oder Fällen höherer Gewalt;
- alle Schäden, die vorsätzlich vom Versicherungsnehmer verursacht werden. Alle Dienstleistungen, die während der Wirksamkeit der Garantien nicht in Anspruch genommen wurden, entziehen sich jeglichen Schadensersatzleistungen.

3.9. AUSSCHLÜSSE BEZÜGLICH DER GARANTIE F (INDIVIDUALSCHUTZ AUF HOHER SEE):

Neben den im § 3.1 oben genannten Ausschlüssen, gilt die Garantie nicht bei Schadensfällen:

- die vorsätzlich durch den Versicherungsnehmer verursacht werden;
- infolge von Trunkenheit am Steuer, wenn der Alkoholspiegel bei 0,5 g/l oder darüber, liegt;
- die durch den Suizid des Versicherungsnehmers verursacht werden;
- die durch die Teilnahme des Versicherungsnehmers am Fallschirmspringen oder Drachenfliegen, in all ihren Formen, verursacht werden;
Unter Ausüben einer Sportart, verstehen wir das Training, die Wettkämpfe, Tests oder sportliche Wettbewerbe;
- die auftreten, wenn der Versicherungsnehmer Pilot eines Flugapparates ist;
- die auftreten, wenn der Versicherungsnehmer Passagier eines Flugapparates ist, das nicht einer öffentlichen Personenbeförderungsgesellschaft gehört;
- die durch einen Krieg im Ausland verursacht werden; der Versicherungsnehmer muss beweisen, dass dieser Schadensfall durch ein anderes Ereignis verursacht wurde;
- die durch einen Bürgerkrieg verursacht werden; es ist die Aufgabe des Versicherers zu beweisen, dass der Schadensfall durch eines dieser Ereignisse verursacht wurde; die verursacht oder verschlimmert wurden durch:
- Waffen oder Geräte, die durch die Veränderung der Struktur des Atomkerns explodieren sollen;
- jede Quelle ionisierender Strahlung, der der Versicherungsnehmer wissentlich ausgesetzt ist, ob unregelmäßig oder aufgrund seiner gewöhnlichen Arbeitstätigkeit.
Darüber hinaus ist jede Person, die den Schaden vorsätzlich verursacht oder auslöst, von der Garantie ausgeschlossen.


ARTIKEL 4. KÜNDIGUNG DES VERTRAGS
 

4.1. Beendigungsfall 

Der Vertrag kann in den nachstehend genannten Fällen und unter den in den geltenden Rechtsvorschriften festgelegten Bedingungen vor seinem normalen Ablaufdatum gekündigt werden.

4.1.1. Durch den Versicherungsnehmer oder den Versicherer

Im Falle eines der folgenden Ereignisse (für Versicherte, natürliche Personen), und wenn die abgedeckten Risiken in direktem Zusammenhang mit der vorherigen Situation stehen und nicht in der neuen Situation fortgeführt werden:

- Wohnsitzwechsel,

- Änderung des Familienstandes oder des Güterrechts,

- Berufswechsel, Betriebsrente oder endgültige Einstellung der beruflichen Tätigkeit.

Diese Kündigung muss per Einschreiben mit Rückschein mitgeteilt werden:

 - vom Versicherer, innerhalb von drei Monaten ab dem Tag des Eingangs der Benachrichtigung über das Ereignis, per Einschreiben mit Rückschein,

- vom Versicherungsnehmer, innerhalb von drei Monaten ab dem Zeitpunkt, zu dem die neue Situation eintritt.

Der Ausgangspunkt für diese Frist ist jedoch festgelegt:

- im Falle einer Pensionierung oder der endgültigen Einstellung der Erwerbstätigkeit, ist es der Folgetag des Tages, an dem die vorherige Situation endet,

- im Falle eines Ereignisses, das durch eine gerichtliche Entscheidung begründet oder bestätigt wurde, an dem Tag, an dem diese gerichtliche Entscheidung vollstreckbar wird (Artikel R.113-6 des französischen Versicherungsgesetzbuches).

 

Die Kündigung wird einen Monat nach der Benachrichtigung der anderen Vertragspartei wirksam. In dem Einschreiben, in dem die andere Partei benachrichtigt wird, sind die Art und das Datum des angeführten Ereignisses sowie etwaige Präzisierungen anzugeben, die darauf hinweisen, dass die Kündigung in direktem Zusammenhang mit dem genannten Ereignis steht. Zusätzlich muss dem Benachrichtigungsschreiben des Versicherungsnehmers Folgendes beigefügt sein:

- im Falle der Eheschließung oder des Todes ein Auszug aus den Personenstandsurkunden oder des Personenstandsausweises,

- im Falle einer Änderung des Güterrechts, eine Urkunde oder ein Auszug der gerichtlichen Entscheidung, der die Änderung ausspricht oder amtlich anerkennt und vollstreckbar macht, oder aber eine Bescheinigung des Notars, der den Änderungsrechtsakt erhalten hat.

4.1.2. Durch den Erben oder den Käufer einerseits, oder dem Versicherer andererseits

Im Falle der Eigentumsübertragung der versicherten Sache infolge von Tod oder Entfremdung.

Der Versicherer kann den Vertrag innerhalb von drei Monaten nach dem Tag kündigen, an dem der Endbegünstigte der versicherten Sachen die Übertragung des Vertrags auf seinen Namen beantragt hat. Die Kündigung wird zehn Tage nach seiner Mitteilung an eine andere Partei wirksam.

4.1.3. Durch den Versicherer 

A / Bei Nichtzahlung von Beiträgen

Der Versicherer hat das Recht, zehn Tage gemäß den in Titel 5, Artikel 1, genannten dreißig Tagen zu kündigen.

Die Kündigung kann dem Versicherungsnehmer entweder per eingeschriebener Mahnung oder in einem neuen Einschreiben an den Versicherungsnehmer mitgeteilt werden. Im ersten Fall wird die Kündigung nur dann wirksam, wenn der Beitrag oder der Bruchteil des Beitrags nicht vor Ablauf der vierzig Tage nach Absendung der eingeschriebenen Mahnung bezahlt wurde. Im zweiten Fall wird die Kündigung am Tag der Absendung des neuen Einschreibens wirksam, sofern der Beitrag oder der Bruchteil des Beitrags nicht vor dem genannten Schreiben bezahlt wurde.

B / Im Falle einer Verschärfung des Risikos während des Vertrags

Wenn der Versicherer einen neuen Beitragsbetrag vorschlägt und wenn der Versicherungsnehmer der Sache nicht nachkommt oder sich, innerhalb von dreißig Tagen nach dem Vorschlag, ausdrücklich weigert, kann der Versicherer den Vertrag nach Ablauf dieser Frist kündigen, sofern er den Versicherungsnehmer über diese Befugnis in dem schriftlichen Vorschlag in deutlicher Weise informiert hat.

Wenn der Versicherer den Vertrag kündigt, wird diese zehn Tage nach der Benachrichtigung des Versicherungsnehmers wirksam.

C / Im Falle der Unterlassung oder Ungenauigkeit in der Risikoerklärung bei Abschluss des Vertrages oder während des Vertrages durch den Versicherten, dessen Böswilligkeit vor dem Schadensfall nicht festgestellt oder ermittelt wurde.

D / Nach dem Schadensfalls

Die Kündigung des Vertrages durch den Versicherer tritt einen Monat nach Mitteilung an den Versicherungsnehmer in Kraft. Dieser hat dann das Recht, die anderen von ihm mit dem Versicherer unterzeichneten Verträge gemäß den in Punkt 3.1.4-C vorgesehenen Formen zu kündigen.

4.1.4. Durch den Versicherungsnehmer

A / Im Falle einer Minderung des Risikos während der Vertragslaufzeit, wenn der Versicherer einer entsprechenden Reduzierung des Beitrages nicht zustimmt. Die Kündigung wird dreißig Tage nach der Benachrichtigung des Versicherers wirksam.

B / Im Falle des Verschwindens des Risikos, der Einstellung der Aktivität oder der Auflösung der Firma.

C / Im Falle der Kündigung nach einem Schadensfall durch den Versicherer eines anderen Vertrags des Versicherungsnehmers.

Die Kündigung des vorliegenden Vertrags kann innerhalb eines Monats nach der Benachrichtigung des Versicherungsnehmers zur Kündigung des anderen Vertrags erfolgen. Sie tritt einen Monat nach Bekanntgabe an den Versicherer in Kraft.

D / Im Falle eines Antrags auf eine von der Verwaltungsbehörde genehmigte Übertragung des Portfolios

Der Versicherungsnehmer verfügt über eine Frist von einem Monat, nach der Veröffentlichung der Mitteilung über den Antrag auf Übertragung im Amtsblatt. 

4.1.5. Durch die beteiligten Parteien 

Im Falle der Umstellung oder Liquidation des Versicherten. Die betreffenden Parteien behalten sich das Recht vor, den Vertrag für die Dauer von drei Monaten, ab dem Datum des Umstellungs- oder Liquidationsurteils, zu kündigen.

4.1.6. Von Rechts wegen  

A / Im Falle eines Totalverlustes der versicherten Sache infolge eines nicht abgedeckten Ereignisses.

B / Im Falle des Entzugs der Genehmigung oder gerichtlichen Liquidation des Versicherers.

Die Kündigung wird am vierzigsten Tag, um 12.00 Uhr, nach der Veröffentlichung der Entscheidung des Ministers für Wirtschaft und Finanzen oder der Kommission für Versicherungsaufsicht im Amtsblatt wirksam. Die fälligen Beiträge vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Entscheidung über die Rücknahme im Amtsblatt, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht gezahlt wurden, sind dem Versicherer in vollem Umfang geschuldet, sie werden ihm jedoch nur anteilig vom Zeitpunkt der Gewährleistungsfrist bis zum Kündigungsdatum zugerechnet.

Beiträge, die zwischen dem Datum der Widerrufsentscheidung und dem Zeitpunkt der Aufhebung kraft Gesetzes verfallen, sind nur im Verhältnis zur Garantiezeit fällig.

C / Im Falle der Anforderung des Eigentums an der versicherten Sache, gemäß den Bedingungen der Artikel L.160-6 und L.160-8 des Versicherungsgesetzes.

4.2. Kündigungsmitteilung 

Vorbehaltlich der besonderen Bedingungen unter Punkt I kann die Partei, die die Befugnis hat, den Vertrag zu kündigen, dieses Recht wie folgt ausüben:

4.2.1. Kündigung durch den Versicherungsnehmer, den Erben oder den Käufer 

Hat der Versicherungsnehmer, der Erbe oder der Käufer die Möglichkeit, den Vertrag zu kündigen, so kann er dies nach seiner Wahl tun, entweder per Einschreiben oder durch eine Erklärung gegen Empfangsbestätigung am Sitz oder beim Vertreter des Versicherers in seiner Ortschaft, entweder durch außergerichtliche Handlung oder durch andere im Vertrag angegebene Mittel.

4.2.2. Kündigung durch den Versicherer 

In allen Fällen, in denen das Kündigungsrecht dem Versicherer zuerkannt wird, nämlich an jeder jährlichen Fälligkeit des Beitrags mit der in den besonderen Bedingungen angegebenen Kündigungsfrist.

Die Kündigung durch den Versicherer muss dem Versicherungsnehmer per Einschreiben an seinen letzten bekannten Wohnsitz mitgeteilt werden.

4.3. Kündigungsfrist 

Die Kündigungsfrist beginnt mit dem auf dem Poststempel des Einschreibens angegebenen Datum.

4.4. Beitragsnachlässe – Kündigungsentschädigung

Im Falle der Kündigung während der Vertragslaufzeit hat der Versicherer dem Versicherungsnehmer den Beitragsanteil zu erstatten, der dem Zeitraum entspricht, in dem das Risiko nicht eingetreten ist, gerechnet ab dem Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Kündigung. Wenn der Versicherer den Vertrag aufgrund der Nichtbezahlung des Beitrags kündigt (siehe oben unter Punkt 4.1.3.A), hat er Anspruch auf eine Abfindung in Höhe des Anteils des Jahresbeitrags, der sich auf den Zeitraum nach dem Wirksamwerden der Kündigung bezieht.

 

ARTIKEL 5. BEITRAG 

5.1. Zahlung - Folgen der verspäteten Zahlung

Der Beitrag und seine Nebenkosten, deren Höhe vertraglich festgelegt ist, sowie die Steuern und Abgaben sind am Sitz des Versicherers oder am Sitz des Mandatars zu entrichten, wenn er von diesem zu diesem Zweck bestimmt wird.

Die Fälligkeitstermine sind in den Besonderen Bedingungen festgelegt.

Erfolgt die Zahlung eines Beitrags oder eines Bruchteils des Beitrags nicht innerhalb von zehn Tagen nach Ablauf der Frist, kann der Versicherer (unabhängig von seinem Recht, die Erfüllung des Vertrags vor Gericht fortzusetzen) ein eingeschriebenes und an den Versicherungsnehmer (bzw. an die mit der Zahlung der Beiträge beauftragte Personen) adressiertes Aufforderungsschreiben, an dessen zuletzt bekannte Adresse, aufsetzen. Ein Einschreiben mit Empfangsschein rechtfertigt das Vorgehen, wenn sich dieser Wohnsitz außerhalb des französischen Festlands befindet.

Das Aufforderungsschreiben gibt den Wortlaut des Artikels L113-3 des Versicherungsgesetzes wieder.

Wenn der Beitrag oder der Bruchteil des rückständigen Beitrags nicht innerhalb von dreißig Tagen gezahlt wird, ab:

- dem Datum der Absendung des Aufforderungsschreibens,

- oder, wenn das Schreiben an einen Ort außerhalb des französischen Festlands versandt werden soll, ab dem Tag der Zustellung an den Empfänger, das sich aus der Empfangsbestätigung ergibt,

Die Garantie wird automatisch ausgesetzt.

Die Nichtzahlung eines Teils des Beitrags hat die Zahlung der gesamten Restschuld des Jahresbeitrags zur Folge. In diesem Fall ist die Aussetzung der Garantie bis zur vollständigen Zahlung wirksam.

Nach Ablauf der Aussetzung von mindestens zehn Tagen hat der Versicherer das Recht, den Vertrag innerhalb der in Punkt 4 vorgesehenen Fristen und Formen zu kündigen.

Mit der Zahlung des Beitrags oder der Anteile, die Gegenstand des Mahnbescheids waren, wird die Aussetzung beendet und der Vertrag, am Mittag des Folgetags der Zahlung, wirksam.

5.2. Vermindertes Risiko 

Im Falle einer Minderung des Risikos während der Vertragslaufzeit ist der Versicherungsnehmer zu einer Herabsetzung des Beitrags berechtigt. Wenn der Versicherer nicht zustimmt, kann der Versicherungsnehmer den Vertrag innerhalb der in Punkt 4 vorgesehenen Fristen und Formen zu kündigen.

5.3. Tarifänderung 

Wenn der Versicherer aus einem technischen Grund (ohne Indexierung) den für die durch diesen Vertrag abgedeckten Risiken geltenden Tarif ändert, hat der Versicherer die Befugnis, den Nettobeitrag (ohne Gebühren und Steuern) des genannten Vertrags, ab dem Zeitpunkt der nächsten Hauptfälligkeit, in dem gleichen Umfang zu ändern. Der Versicherungsnehmer kann den Vertrag dann kündigen. Der Versicherer errechnet den Beitrag auf der Grundlage der vorherigen Tarife. In Ermangelung einer Kündigung gilt die Neubeurteilung als akzeptiert.

 

ARTIKEL 6. SCHADENSMELDUNG 

6.1. Schutzmaßnahmen

Sobald der Versicherte den Eintritt eines Ereignisses (schädigender oder gerichtlicher Natur) feststellt, das zum Eintritt der Garantie des Vertrages führen kann, muss er alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um das Ausmaß des Schadens zu begrenzen, eine Verschlimmerung zu vermeiden, die versicherten Güter zu schützen, jegliche Rechtsmittel geltend zu machen und etwaige Zölle und Steuern einzuziehen oder zu annullieren.

Er verzichtet auf eine Wiedergutmachung ohne Zustimmung des Versicherers und trifft alle erforderlichen Maßnahmen zur Feststellung der Schäden, insbesondere durch die Erhaltung der beschädigten Güter.

6.2. Meldefrist

Treten Sie so schnell wie möglich (INNERHALB VON 5 TAGEN NACH DEM SCHADENSFALL) mit Groupe CSA, Ihrer Vermietungsgesellschaft und Ihrem Reisebüro in Kontakt.

Sende Sie eine E-Mail an: france@skipper.fr. 

Oder schreiben Sie an:

Groupe CSA
Centre de Gestion
France Cautain
BP 40029
46, rue Rouget de Lisle 95240
Cormeilles-en-Parisis
Telefon: +33 (0)1 39 31 33
Mobil: +33 (0)6 83 31 49 45

Um eine Verwirkung zu vermeiden, müssen Sie uns, sofern nicht ein unvorhergesehenes Ereignis oder höhere Gewalt vorliegt, schriftlich oder mündlich gegen Empfangsbescheinigung jeden Schadensfall innerhalb von 5 Tagen melden und einen Nachweis bei der Versicherungsgesellschaft oder bei Groupe CSA erbringen.

Der Versicherte hat keinen Anspruch auf Garantie für den betreffenden Schadensfall, wenn der Versicherer feststellt, dass der Schaden verspätet gemeldet wurde (Artikel L.113-2 des Versicherungsgesetzbuches). Regelfall: 5 Werktage ab dem Tag, an dem der Versicherte Kenntnis von dem Ereignis hat.

Flugversicherung: 2 Werktage ab dem Folgetag, an dem der Versicherte Kenntnis von dem Ereignis erlangt hat. Im selben Zeitraum benachrichtigt er die örtlichen Polizeibehörden und reicht eine Beschwerde bei der Staatsanwaltschaft ein.

6.3. Form der Meldung

Der Versicherte muss seine Erklärung schriftlich, per E-Mail oder mündlich gegen eine Empfangsbestätigung unter Angabe des Datums, der Art, der Ursachen, der Umstände, der voraussehbaren Folgen, der ungefähren Höhe der Schäden und des Ortes, an dem sie festgestellt werden können, abgeben. Der Versicherte hat keinen Anspruch auf Garantie für den betreffenden Vorfall, wenn er in böswilliger Absicht falsche Erklärungen abgibt.

6.4. Dokument, das an den Versicherer gesendet werden soll 

Der Versicherte teilt der GROUPE C.S.A. alle für die Bearbeitung des Schadensfalls erforderlichen Unterlagen (Belege, Mietvertrag, Sterbeurkunde, bezahlte Rechnungen usw.) sowie alle zur Dokumentation der Schadensakte notwendigen Informationen mit.

Dokumente, die an die GROUPE C.S.A zu übermitteln sind:

- für die Garantie bezüglich Stornierung oder Unterbrechung (GARANTIE A):

Den Mietvertrag, das Anmeldeformular der Reise, die Bestätigung der Reiseagentur dieser Anmeldung, sowie die Rechnung des Abstandsgeldes, das Sie dieser zahlen müssen.

Alle Belege für den Stornierungsgrund (ärztliches Gutachten, Sterbeurkunde, etc…).

- für die Garantie bezüglich des Ersatz- Skippers (GARANTIEN A UND A BIS):

Die Reise- und Lohnkostenabrechnung des Ersatz Skippers, alle erforderlichen Unterlagen, die die Begründetheit der Ersetzung belegen, alle ordnungsgemäßen Dokumente, die die Anzahl der Verzugstage attestieren.

- für die Garantie bezüglich Such, Rettungs und Transportkosten (GARANTIE A BIS):

Alle Unterlagen, die die Wirklichkeit der Sachverhalte belegen und alle beweiskräftigen Rechnungen.

- für die Garantie bezüglich Wetterrisiken (GARANTIE A BIS):

Den Mietvertrag, die Wetterberichte der Schifffahrtsbehörden für den Morgen und den Nachmittag jedes betroffenen Tages.

- für die Garantie bezüglich der Kautionsablösung Kreuzfahrt (GARANTIE B UND GARANTIE B+) und Regatta (GARANTIE C):

Fotografien des Schadens, Seebericht, Logbuch, Mietvertrag, der den Kautionsbetrag vertraglich festlegt, Rechnungen für Reparaturleistungen, Kopien der Kaufrechnungen für Ersatz Material, Kopien der Kaufrechnungen für Segel, Expertisen und alle beweiskräftigen Unterlagen, die Ursache und das Ausmaß des Schadens dokumentieren.

- für die Garantie bezüglich der Schiffsversorgung (GARANTIE D):

Alle Unterlagen, alle beweiskräftigen Dokumente und Rechnungen, die die Wirklichkeit der Sachverhalte belegen.

- für die Garantie bezüglich der Personenversorgung (GARANTIE E):

Alle Unterlagen, die die Wirklichkeit der Sachverhalte belegen und alle beweiskräftigen Dokumente.

- für die Garantie bezüglich Gepäck und persönlichen Gebrauchsgegenständen (GARANTIE E):

Alle Unterlagen, alle beweiskräftigen Dokumente (erstellt auf Kosten des Versicherungsnehmers), alle Informationen (Kaufrechnungen, Quittung über die Erstattung der Anzeige, Zeugenaussagen, Schadensbefund der Reederei, etc…), die die Ursache und das Ausmaß des Schadens betreffen.
Im Fall von Diebstahl und Beschädigung während des Transports, müssen Sie alle Vorbehalte oder Beschwerden, per Einschreiben, bei dem verantwortlichen Transportunternehmen geltend machen.
Bei Erhalt aller/ oder eines Teils der geschädigten Gegenstände, müssen Sie uns unverzüglich informieren. Wenn Sie die Gegenstände innerhalb EINES MONATS nach dem Schadensvorfall erhalten, sind Sie verpflichtet diese wieder in Besitz zu nehmen. Wir erstatten Ihnen die eventuell erlittenen Beschädigungen und die Bergungskosten oder die bereits aufgebrachten Wiederherstellungskosten, bis zum Höchstbetrag des versicherten Kapitals der Garantie "Gepäck und Gebrauchsgegenstände".
Wenn Sie die Gegenstände nach der Schadensersatzzahlung erhalten, müssen Sie sich innerhalb EINES MONATS für die Rücknahme oder für die Abtretung der Gegenstände entscheiden. Im Falle einer Rücknahme müssen Sie die jeweilige Schadensersatzsumme, unter Abzug der eventuellen Beschädigungen und der aufgewendeten Bergungskosten, zurückzahlen.

- für die Garantie bezüglich Individualschutz, Bootssport-Unfallschutz (GARANTIE F):

Eine schriftliche Erklärung, die den Hergang und die Umstände des Unfalls erläutert, einen Auszug aus dem Sterbeurkunden Register oder ein Einzelbericht des Standesamtes im Namen des Versicherungsnehmers, eine ärztliche Bescheinigung, die die Todesursache angibt oder die Verletzungen beschreibt. In dem Fall, dass ein Unfallprotokoll aufgestellt wurde, den Namen der Behörde, die dieses erteilt hat, die Unterlagen, die die Stellung des Empfängers festlegen (Auszug aus dem Personenstandsregister, Erbschein), sowie den Namen und die Adresse des mit der Erbschaft betrauten Notars, den Nachweis der unterhaltsberechtigten Kinder (Auszug aus dem Familienstammbuch, Schulbeschei-nigung), wenn die versicherten Beträge von der Familiensituation anhängig sind.

WICHTIG : Der Empfänger, der absichtlich falsche Aussagen tätigt, gefälschte oder verfälschte Unterlagen, zur Täuschung des Versicherers, gebraucht, verliert jeglichen Anspruch auf Versicherungsschutz für den betreffenden Schaden.

Alle notwendigen Maßnahmen müssen unverzüglich ergriffen werden, um die Schadensfolgen zu begrenzen und die Genesung des Versicherungsnehmers zu beschleunigen, der sich der notwendigen medizinischen Versorgung, die seine Lage erfordert, unterziehen muss. Dem Arzt des Versicherers muss der freie Zugang zum Versicherungsnehmer gestattet werden, um dessen Zustand zu beurteilen. Jede ungerechtfertigte Weigerung dieser Kontrolle, zieht, nach schriftlicher Aufforderung durch Einschreiben, die Verwirkung des Versicherungsnehmers nach sich.

6.5. Versicherungen gleicher Art 

Wenn es andere Versicherungen derselben Art gibt, die ohne Betrug abgewickelt wurden und die gleichen Garantien für die gleichen Belange bieten, entfaltet jede dieser Versicherungen ihre Wirkung innerhalb der Grenzen ihrer Garantien (Artikel L.121-4 des Versicherungsgesetzbuches).

Der Schadenersatz darf nicht höher sein als der Schaden, unabhängig vom Zeitpunkt, an dem die Versicherung unterzeichnet wurde (Artikel L.121-1 des Versicherungsgesetzbuches). Innerhalb dieser Grenzen kann der Begünstigte Schadenersatz für seine Schäden geltend machen, indem er sich an den Versicherer seiner Wahl wendet.

Der Beitrag eines jeden Versicherers wird bestimmt, indem auf die Höhe des Schadens das bestehende Verhältnis zwischen Schadenersatz angewendet wird, das der Versicherer gezahlt hätte, wenn er allein gewesen wäre, und aus dem kumulativen Betrag des Schadenersatzes, der jedem der Versicherer in Rechnung gestellt worden wäre, wäre er allein gewesen.

6.6. Schadenersatz 

6.6.1. Entschädigungsprinzip für die Sachversicherung

Die Versicherung kann für den Versicherungsnehmer keine Gewinnsache sein. Es garantiert ihm lediglich die Reparatur seiner realen Verluste (Artikel L.121-1 des Versicherungsgesetzbuches).

Die Versicherungssumme kann nicht als Beweis für die Existenz und den Wert der geschädigten Güter am Tag des Verlustes angesehen werden. Der Versicherte ist verpflichtet, diese Beweise mit allen Mitteln und Dokumenten vorzulegen und die Realität und das Ausmaß des Schadens zu begründen.

6.6.2. Expertise

Werden die Schäden nicht im gegenseitigen Einvernehmen beziffert, ist eine gütliche Beurteilung vorbehaltlich der jeweiligen Rechte der Parteien erforderlich.

Jede der Parteien wählt einen Experten. Wenn sich die ernannten Experten nicht einigen können, fügen sie einen dritten Experten hinzu. Die drei Experten arbeiten gemeinsam und mit Stimmenmehrheit. Wenn eine der Parteien es versäumt, einen Sachverständigen zu ernennen oder wenn sich die beiden Sachverständigen nicht auf die Wahl eines Dritten einigen können, wird die Ernennung durch den Präsidenten des Bezirksgerichts oder des Handelsgerichts, in dessen Zuständigkeitsbereich die Klage steht, vorgenommen.

Eine solche Ernennung erfolgt auf Antrag der zuerst handelnden Partei, frühestens fünfzehn Tage nachdem der anderen Partei ein Einschreiben mit Rückschein zugestellt wurde. Jede Partei zahlt die Gebühren und Auslagen ihres Sachverständigen und gegebenenfalls die Hälfte der Honorare des sachkundigen Dritten sowie die Kosten seiner Bestellung.

Wird die Beurteilung nicht innerhalb von drei Monaten nach Vorlage der endgültigen Schadens- und Verlusterklärung abgeschlossen, kann der Versicherte Zinsen durch Mahnung verlangen. Wird sie nicht innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen, kann jede Partei gerichtlich vorgehen (Artikel L.122-2 des Versicherungsgesetzbuches).

6.6.3. Rettung 

Der Versicherte darf das gerettete Sachgut nicht zurücklassen. Die versicherten Güter bleiben sein Eigentum, auch dann, wenn es Streit über den Wert dessen gibt, was vom beschädigten Eigentum gerettet werden konnte (Artikel L.121-14 des Versicherungsgesetzbuches).

Kommt keine Einigung bzgl. der Schätzung des Wertes der geretteten Güter zustande und kommt es nicht zu einem gütlichen Verkauf oder einer Versteigerung, kann jede der Parteien, auf einfache Anfrage beim Präsidenten des Amtsgerichts oder beim zuständigen Handelsgericht, die Ernennung eines Experten für diese Schätzung beantragen.

6.6.4. Requisition oder freiwillige Hilfeleistung  

Bei Requisition oder freiwilliger Hilfeleistung verzichtet der Versicherer auf die vorübergehende Verlagerung der Schutz- und Hilfemaßnahmen außerhalb der versicherten Einrichtung, um die anteilsmäßige Herabsetzung des Schadenersatzes zu rechtfertigen.

Der Versicherer verzichtet darüber hinaus auf jegliche Klage gegen den Begünstigten hinsichtlich einer solchen Hilfeleistung, wenn die verwendete Ausrüstung im Kampf gegen den Schaden beschädigt wurde. Er verzichtet auch auf Ersatzansprüche gegen ein externes Unternehmen, das unter den gleichen Umständen der versicherten Einrichtung helfen und den Schaden verschärfen könnte.

6.6.5. Schadenersatz-Zahlungen 

Der Schadenersatz wird innerhalb von fünfzehn Tagen nach dem Einverständnis der Parteien oder der vollstreckbaren Gerichtsentscheidung gezahlt. Im Falle eines Widerspruchs läuft die Frist vom Tag der Freigabe an.

Sachversicherung: Die Frist läuft ab dem Tag, an dem der Versicherte seine Berechtigung, den Schadenersatz zu erhalten, gerechtfertigt hat.

Naturkatastrophenversicherung: Der Schadenersatz wird innerhalb von drei Monaten gezahlt, ab dem Datum, an dem der Versicherer die Schätzung der beschädigten Güter erhält, oder ab dem Datum der Veröffentlichung des interministeriellen Erlasses, wenn diese später erfolgt (Artikel L.125-2 des Versicherungsgesetzbuches).

6.6.6. Forderungsübergang 

Der Versicherer, der den Schadenersatz gezahlt hat, tritt bis zu der Höhe dieser Entschädigung in die Rechte und Handlungen des Versicherungsnehmers gegen Dritte ein, die durch ihren Umstand den Schaden verursacht haben, welcher die Garantie des Versicherungsnehmers beanspruchte (Artikel L.121-12 des Versicherungsgesetzbuches). Der Versicherer ist seiner Garantie gegenüber dem Versicherten insoweit enthoben, als dieser Forderungsübergang aufgrund dieser Tatsache nicht mehr zu seinen Gunsten wirken kann. Der Versicherer hat das Recht, eine Rückerstattung der Kosten vom Versicherten zu fordern. Der Versicherer kann ausdrücklich auf sein Rückgriffsrecht gegen den haftpflichtigen Dritten verzichten. Sofern nicht anders vereinbart, behält er sich das Recht vor, seinen Rückgriff gegen den Versicherer des Verantwortlichen zu führen.

Der Versicherer hat keinen Anspruch gegen die Angestellten, Nachkommen, Vorfahren, Verschwägerte in direkter Linie des Versicherten und alle Personen, die normalerweise im Haus des Versicherten leben, außer in Fällen von böswilligen Handlungen, die von diesen Personen begangen werden.

6.6.7. Mitversicherung

Wenn der Vertrag als Mitversicherung abgeschlossen wird, versichert jeder Mitversicherer, einschließlich der geschäftsführenden Gesellschaft, den Versicherten im Rahmen seiner in den Besonderen Bedingungen angegeben Teilnahme. Wenn die geschäftsführende Gesellschaft aus irgendeinem Grund ihre Funktion einstellt, verpflichtet sich der Versicherungsnehmer, eine andere Gesellschaft zu wählen und die betroffenen Mitversicherer darüber zu informieren.

Nicht-Solidarität der Mitversicherer

Alle Mitversicherer, einschließlich die geschäftsführenden Gesellschaft, haften nicht gesamtschuldnerisch für die Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus dem Vertrag, sei es für die Zahlung fälliger Entschädigungen oder für eine Vertragsverwaltung.

Gegenstand und Grenze der Mandate, die die Mitversicherer der geschäftsführenden Gesellschaft erteilen

In Bezug auf den Versicherungsnehmer ist jeder Mitversicherer im Rahmen seiner Beteiligung verpflichtet, die Handlungen der geschäftsführenden Gesellschaft im Rahmen des Mandats, das sie von diesem Mitversicherer erhält, nur die folgenden Arbeitsschritte zu tätigen:

- vom Versicherungsnehmer die Aufstellung der persönlichen Verpflichtung jedes Mitversicherers erhalten;

- den Vertrag erstellen und für jeden Mitversicherer unterzeichnen;

- die den Versicherern zustehenden Beiträge zu zentralisieren und zurückzufordern und die Quittung über den Gesamtbetrag der eingezahlten Beiträge, Gebühren und Steuern an die federführende Gesellschaft zu senden, um jedem Beitragsempfänger den ihm zustehenden Beitrag zurückzuerstatten;

- die Höhe des von jedem Mitversicherer geschuldeten Schadenersatzes zu zentralisieren;

- die Initiative ergreifen, um den Vertrag im Namen aller Mitversicherer zu kündigen, wenn der Vertrag dies zulässt (unbeschadet der Möglichkeit für jeden Mitversicherer, seine eigene Beteiligung an dem Vertrag zu beenden);

 - im Namen aller Mitversicherer eine Schadensakte anordnen und eine gütliche Einigung mit dem Begünstigten des Schadenersatzes anstreben;

- im Auftrag aller Mitversicherer den Erklärungen und Anträgen auf Vertragsänderung Folge leisten, mit Ausnahme von:

- Erklärungen, die das Risiko erhöhen sollen;

- Die Erhöhung der Garantiebeträge, die von jedem Versicherer verlangt werden müssen.

- im Namen aller Mitversicherer die Kündigung des Versicherungsnehmers zu erhalten (unbeschadet der Möglichkeit für den Versicherungsnehmer, jeden Mitversicherer einzeln über die Beendigung der Teilnahme dieses Mitversicherers am Vertrag zu informieren);

 - im Namen aller Mitversicherer, im Falle eines Rückgangs oder einer Verschlechterung des Risikos, einen neuen Beitragssatz anzunehmen oder vorzuschlagen.

 

ARTIKEL 7. VERSCHIEDENE BESTIMMUNGEN 

7.1. Euro 

Alle auf Franken lautenden Beträge gelten zum offiziellen Umrechnungskurs in Euro.

7.2. Departements Bas-Rhin, Haut-Rhin und Moselle 

Ist der Versicherungsnehmer in einem dieser Departemetns ansässig, gelten die Bestimmungen des Titel IX des Versicherungsgesetzbuches, mit Ausnahme der Artikel L.191-7 (Zinsen auf Schadenersatz, Kostenvorschuss) und L.192-3 (Brandfolgen).

7.3. Verjährung 

Gemäß den Artikeln L.114-1 und L.114-2 des Versicherungsgesetzbuches verjährt jede Handlung, die sich aus diesem Vertrag ergibt, zwei Jahre nach dem Ereignis, das zu diesem Anlass geführt hat.

Die Verjährung wird durch gewöhnliche Unterbrechungsursachen unterbrochen (Artikel 2244 des Bürgerlichen Gesetzbuches), sowie in den folgenden Fällen: Ernennung eines Experten nach einer Katastrophe; Versand eines Einschreibens mit Rückschein:

- vom Versicherer an den Versicherungsnehmer für die Zahlung eines Beitrags;

- vom Versicherungsnehmer an den Versicherer für die Zahlung von Schadenersatz.

7.4. Informationspflichten 

Alle vom Versicherer gesammelten Informationen sind für die Verwaltung des Dossiers erforderlich. Sie werden vom Versicherer oder den Berufsverbänden einzig für die Bedürfnisse dieses Mandats oder zur Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen oder Vorschriften verwendet.

Gemäß den Artikeln 35 und 36 des Gesetzes Nr. 78-17 vom 6. Januar 1978 über Daten, Dateien und Freiheiten hat der Versicherte, am Hauptsitz des Versicherers, ein Recht auf Zugang zur Mitteilung oder Berichtigung von Informationen, die ihn betreffen und in den Akten für Versicherungsgesellschaften, deren Bevollmächtigte, Rückversicherer und die betroffenen Berufsverbände enthalten sind.

7.5. Rechenschaft 

Die Mitteilungen des Versicherers werden rechtsgültig nur an den Abonnenten abgegeben, der sich verpflichtet, alle Vertragsverpflichtungen für sich und die anderen Versicherten zu erfüllen.

7.6. Kommunikation an Dritte

Der Abonnent ermächtigt den Versicherer, auf Verlangen Dritter, die an den durch diesen Vertrag gewährten Garantien interessiert sind, das Bestehen dieses Vertrags sowie jede Änderung, Aussetzung oder Einstellung seiner Wirkungen mitzuteilen.

7.7. Kontrolle der Verwaltungsbehörde 

In Übereinstimmung mit dem Versicherungsgesetzbuch (Artikel L. 112-4) wird festgelegt, dass die Kontrollbehörde der Special Lines Gruppe und der Gesellschaft Groupama Rhône-Alpes Auvergne das ACPR, mit Sitz in 61 rue Taitbout 75436 Paris Cedex 09, ist.

7.8. Beschwerden des Versicherungsnehmers

Bei Schwierigkeiten kann sich der Versicherungsnehmer an den Versicherungsmakler wenden, über den der Vertrag abgeschlossen wurde.

Sollte dem Versicherungsnehmer dessen Service nicht zufriedenstellen, so kann er seine Beschwerde an den Dienst für „Kundenreklamationen“ der Special Lines Gruppe richten:

- Per Post:

 Groupe Special Lines

Service Réclamations

 6-8 rue Jean Jaurès

92800 PUTEAUX

Per E-Mail:

Reclamations@groupespeciallines.fr

Wenn die Antwort auf die Beschwerde weiterhin unbefriedigend ist, kann der Versicherungsnehmer die Schadenabteilung von Groupama Rhône-Alpes Auvergne kontaktieren:

- Per Post:

Groupama Rhône-Alpes Auvergne 

Service Consommateurs 

TSA 70019 – 69252 LYON CEDEX 09

- Über die Internetseite www.mediation-assurance.org.

7.9. Auslegung des Versicherungsvertrags

Streitigkeiten zwischen dem Versicherer und dem Versicherungsnehmer über die Auslegung dieses Vertrages liegen in der Verantwortung des zuständigen Amtsgerichts.

DATENVERARBEITUNG, DATEIEN und VORRECHTE

Der Versicherer oder der Subskribent sind die Empfänger der den Versicherungsnehmer betreffenden Informationen. Sie sind unerlässlich für die ordnungsgemäße Verwaltung seines Versicherungsschutzes. Gemäß dem französischen Gesetz "Datenverarbeitung, Dateien und Vorrechte", kann der Subskribent Angebote und Dienstleistungen, bezüglich seiner Produkte, vorstellen, außer bei Widerstand seitens des Versicherungsnehmers. In diesem Fall muss der Versicherungsnehmer ihm dies in Briefform mitteilen. Nach gleichem Gesetz verfügt der Versicherungsnehmer über ein Zugangs und Änderungsrecht seiner Daten und kann von diesen, zu jedem Zeitpunkt, Gebrauch machen, indem er sich an den Geschäftssitz des Versicherers wendet.

TERRITORIALITÄT

Die Garantien der vorliegenden Verträge gelten WELTWEIT.

Der Teilnehmer erkennt an, Kenntnis von den Garantien des SKIPPER®-Vertrags“ genommen zu haben und beantragt, dem Gruppenvertrag Nr. EVT20171312 beizutreten, der von der Groupe CSA bei der Groupe Special Lines im Auftrag der Gesellschaft GROUPAMA RHÔNE-ALPES AUVERGNE abgeschlossen wurde.

SKIPPER® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Groupe C.S.A. – Alle Rechte vorbehalten.

 

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